Ernährung im Wandel

Maßnahme 4

Verfügbarkeit von Lebensmittel und Nahrungsbedarf

Der Wandel im Klima bringt auch einen gewissen Wandel in der Ernährung mit sich. Die verfügbaren Lebensmittel ändern sich ebenso wie der Nahrungsbedarf. Aufgrund steigender Temperaturen gedeihen heute schon Nahrungspflanzen in unserer Region, die vor wenigen Jahren entweder hier noch nicht gewachsen wären oder zumindest keine ausreichende Qualität und Quantität entwickelt hätten. Während viele Arten bzw. Sorten durch geänderte Bedingungen unter Stress geraten und schließlich „abwandern“, kommen durch „natürliche“ Abläufe oder durch Menschen gelenkt andere in der regionalen Landwirtschaft an.

Gemeinsames Ziel

Produzenten, Verarbeiter, Vermarkter und Konsumierende sollen auf den Wandel in der Lebensmittelverfügbarkeit aufmerksam gemacht werden und eine bessere Vernetzung ermöglicht werden.

Vom (Über)-Lebensmittel zum Wegwerfprodukt

Wer kennt es nicht? Ein abgelaufenes Joghurt, ein schmrumpelig gewordener Apfel oder die Reste vom Gericht des Vortags. Schnell wandern diese Lebensmittel in den Müll. So wird unser aller Zuhause mit der Tonne zum Tatort und wir werden damit Teil einer Gesellschaft, die massiv wertvolle Lebensmittel verschwendet.

 

Eine Initiative der KLAR! Horn

Wir sammeln Rezepte zur Lebensmittelverwertung und Tipps

So werden aus dem Püree vom Vortag pikante Kartoffelbällchen usw.

Rezepte-Download

 

Alle NEWS-Beiträge zur Maßnahme 4 in alphabetischer Reihenfolge

Acker Österreich

Hier wächst Begeisterung

Mehr Wertschätzung für Natur und Lebensmittel

Die Motivation:
Wir sind überzeugt, dass nur eine Gesellschaft, die Natur und Lebensmittel wertschätzt, zukunftsfähig ist.

Der Weg:
Wir schaffen prägende und einzigartige Naturerlebnisse für Kinder und Erwachsene.

Die Umsetzung:
Wir entwickeln innovative und praxisorientierte Konzepte – nachhaltig, wirkungsorientiert und wissenschaftlich fundiert.

Direktlink zu www.acker.co.at … >> mehr erfahren …

Lebensmittelverschwendung

Vom (Über)-Lebensmittel zum Wegwerfprodukt

Rund ein Drittel der produzierten Lebensmittel landet weltweit im Müll. Österreich ist Mittäter der Verschwendung und verantwortlich für rund eine Million Tonnen vermeidbarer Lebensmittelabfälle im Jahr. Damit erlebt das Lebensmittel im 21. Jahrhundert einen drastischen Wertverlust.

Wer kennt es nicht?
Ein, zwei schrumpelig gewordene Äpfel, Reste vom Gericht des Vortags, ein halbes Joghurt in den tiefsten und dunkelsten Ecken des Kühlschranks: Zuhause lassen wir die Tonne zum Tatort werden und sind damit Teil einer Gesellschaft, die massiv wertvolle Lebensmittel verschwendet. Und das nicht nur zuhause: Die Orte der Verschwendung ziehen sich durch die gesamte Wertschöpfungskette: von der landwirtschaftlichen Produktion über die Verarbeitung, die Gastronomie, die Gemeinschaftsverpflegung, den Supermarkt bis zu uns nach Hause. Die Summe der vermeidbaren Lebensmittelabfälle (landwirtschaftliche Produktion ausgenommen) liegt geschätzt bei 902.000 Tonnen, also etwa einer Million Tonnen pro Jahr.

>> mehr erfahren …

Quelle: https://www.landschafftleben.at/lebensmittelverschwendung

14 Tipps für GUTES Essen

Öko ist in!

Öko ist in! Und war nie wichtiger, als heute.
Wir verraten dir, warum nachhaltige Ernährung wichtig für dich, deine Mitmenschen und die Umwelt ist und liefern dir alltagstaugliche Inspiration für mehr Öko auf deinem Teller.

Was ist nachhaltige Ernährung?
Nachhaltige Ernährung möchte die Ressourcen des Planeten und unserer Umwelt schützen. Dieser Ernährungsstil versucht zum Klimaschutz beizutragen, überflüssigen Müll zu vermeiden und Lebensmittel zu bevorzugen, die fair und ökologisch produziert wurden. Ziel dieses Ernährungssystem ist ein respektvoller und wertschätzender Umgang mit unseren Ressourcen. Das soll Menschen, Natur und Tieren weltweit ermöglichen, genug zu essen und ein gesundes Leben zu leben. Die wichtigsten Grundsätze nachhaltiger Ernährung sind Lebensmittelauswahl, Produktionsbedingungen, Transport und Lagerung von Lebensmitteln sowie die Zubereitung von Speisen und die Restentsorgung. Mit jedem Einkauf entscheidest du, welche Form der Landwirtschaft und welche Hersteller du unterstützen möchtest.

Warum ist nachhaltige Ernährung wichtig?
Nachhaltige Ernährung ist einer der wichtigsten aktuellen Food Trends. Der gesamte Ernährungsbereich und das, was du isst, haben direkte Auswirkungen auf dein Wohlbefinden, Klima und deine Mitlebewesen.

Nachhaltige Ernährung ist wichtig…

#1 weil du so mehr Bewusstsein für deine Ernährung schaffst.

Wer sich nachhaltig ernährt, entscheidet sich bewusst für und gegen bestimmte Lebensmittel. Nachhaltige Lebensmittel zu wählen, bedeutet automatisch, dass du häufiger zu frischen Lebensmitteln greifst, weniger Pestizidrückstände aufnimmst und dich insgesamt bewusster ernährst.

#2 weil alle Menschen faire Arbeitsbedingungen verdienen.

Die Anbaubedingungen nachhaltiger Lebensmittel orientieren sich in der Regel an einem respektvollen Wertesystem, statt die Interessen der Wirtschaft über alles zu stellen. Pestizidfreier Anbau schützt diejenigen, die auf den Feldern arbeiten.

Ressourcen schonen heißt auch, dass mehr für alle da ist: Ein geringerer Fleischkonsum spart zudem Fläche für Tierhaltung und Futtermittel. Auf dieser gesparten Fläche können beispielsweise Lebensmittel für die Ernährung von Menschen in Hungergebieten angebaut werden.

#3 weil alle Lebewesen Respekt und Wertschätzung verdienen.

Nachhaltige Ernährung zollt den begrenzten Ressourcen unseres Planeten und der Arbeit sowie der Energie, die andere Menschen in die Produktion eines Lebensmittels stecken, Respekt. Dazu gehört auch, dir bewusst zu machen, dass zum Beispiel Fleisch nicht aus der Tiefkühltruhe kommt oder Avocados einen immensen Wasserbedarf haben.

#4 weil unsere Umwelt unsere Lebensgrundlage ist.

Weniger CO2, weniger Pestizide und weniger tierische Lebensmittel schonen die Umwelt und tragen zum Klimaschutz bei. Allein in Deutschland stammt ¼ aller anfallenden Treibhausgasemissionen jährlich aus den Lebensmitteln, die wir konsumieren1.

Je mehr Menschen sich nachhaltig ernähren, desto besser können wir zum ökologischen Gleichgewicht beitragen und desto geringer wird die Wahrscheinlichkeit für Naturkatastrophen und Hungersnöte. Last but not least: nachfolgende Generationen haben auch noch etwas von der Natur.

#5 weil deine Stimme zählt.

Auch wenn die Struktur des Ernährungssystems manchmal den Eindruck vermittelt, dass das, was du isst, eh keinen Unterschied macht: Mit jedem Kauf nachhaltiger Lebensmittel setzt du ein Zeichen und unterstützt einen Zweig der Wirtschaft, der sich für mehr Nachhaltigkeit einsetzt.

>> weiterlesen: 14 Tipps für mehr Öko auf deinem Teller

News aus der KLAR! Region Horn zur Maßnahme 4

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